OMTech-Installationsanleitung: So richtest du deinen CO2-Lasergravierer ein
Wie viele von euch vielleicht gerade erleben, wusste ich anfangs nur sehr wenig über CO2-Laser, wie man einen Lasergravierer einrichtet oder wie man damit arbeitet. Nachdem ich mich jedoch für OMTech entschieden und meinen ersten Laser gekauft hatte, stürzte ich mich kopfüber in alles, was ich lernen konnte – noch bevor meine Lasermaschine überhaupt ankam.
In diesem Artikel gebe ich mein Bestes, dir einen Vorsprung zu verschaffen, damit du sofort loslegen kannst, sobald bei dir #laserday ist (der Tag, an dem der Laser ankommt)! Falls du es noch nicht getan hast, lies unbedingt den Artikel „How to Prepare and Setup Your Laser Engraver Workshop" im Resource Hub von OMTech.
Technische Begriffe zu CO2-Lasermaschinen
Bevor du mit dem Einrichten deines neuen OMTech-Lasers beginnst, solltest du das aktualisierte Benutzerhandbuch im Download Center durchsehen. Lies parallel in deinem Handbuch mit, während du die Schritte in diesem Artikel befolgst.
Bevor wir mit den Anleitungen starten, mach dich bitte mit einigen der in diesem Artikel verwendeten technischen Begriffe und deren Definitionen vertraut:
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Laserröhre – Die Glas-CO2-Laserröhre auf der Rückseite der Maschine, die den eigentlichen Laserstrahl erzeugt.

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Laser-Kühlsystem – Die CO2-Laserröhre erzeugt während des Betriebs Wärme. Diese Wärme muss abgeführt werden, und die Laserröhre muss gekühlt werden, damit sie korrekt arbeitet und keine Hitzeschäden entstehen. Das geschieht, indem temperaturkontrolliertes destilliertes Wasser mithilfe einer Wasserpumpe oder eines industriellen Wasserkühlers durch die Laserröhre zirkuliert.
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Laser-Abluftsystem – Das Abluftsystem, das Gravur-Rückstände (Gase, Rauch, Dämpfe und Schwebstoffe) entfernt. Dieses System besteht aus mehreren Komponenten, darunter (aber nicht ausschließlich):
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Abluftauslass (Exhaust Vent) – Der physische Auslass, der nach draußen aus dem Gebäude/der Struktur führt, in der sich der Laser befindet.
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Abluft-Ausgangsport (Exhaust Output Port) – Der physische Anschluss an der Lasergravurmaschine, über den die Abluft die Maschine verlässt. Hinweis: Die 130-W- und 150-W-Maschinen haben 2 Abluft-Ausgangsports.
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Interner Ventilator (Internal Fan[s]) – Der/die Ventilator(en) im Inneren des Lasers, positioniert an den Abluft-Ausgangsports.
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Inline-Ventilator (Inline Fan) – Ein separat erhältliches Zubehörteil, das dem Abluftsystem hinzugefügt wird, um die Absaugung von Dämpfen zu unterstützen. Er wird so nah wie möglich am Abluftauslass installiert.
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Abluftschlauch (Exhaust Duct) – Der Schlauch, der den Abluft-Ausgangsport der Lasermaschine mit dem Inline-Ventilator oder dem Abluftauslass verbindet.
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Elektrische Erdung (Electrical Ground) – Eine Erdung ist ein elektrischer Pfad, der bei einem Fehler in der Verkabelung einen alternativen Weg bietet, damit Strom zur Erde abfließen kann. Allgemein schafft sie eine physische Verbindung zwischen Erde und den elektrischen Geräten/Anlagen in deinem Haus.
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USB-/Ethernet-Kabel – Ein Kabel, das das Signal zwischen deinem Computer und der Lasermaschine überträgt.
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Jogging – Das Bewegen des Laserkopfes über das Arbeitsbett mit den Pfeiltasten am Controller.
Auspacken und Inventarprüfung
Dein OMTech-Lasergravierer wird mit einem Zubehör-Kit geliefert, das alle wichtigen Teile enthält, die du für deine Maschine brauchst. Je nach Modell kann es leichte Unterschiede geben. Hier zeigen wir die Zubehörteile, die beim OMTech 80W CO2-Lasergravierer enthalten sind. In der Kiste solltest du Folgendes finden:
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Wasserpumpe
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Abluftschlauch für die Luftabsaugung
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Zwei Schläuche für Wasserpumpe oder Wasserkühler
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Schlauchschelle für den Abluftschlauch
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Maschinenhandbuch
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Ethernet- und USB-Verbindungskabel
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Klebeband für die Laserstrahl-Ausrichtung
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Silikon für die Installation der Laserröhre
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Netzkabel der Maschine
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USB-Stick mit Software und zusätzlichen Dateien
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Satz Inbusschlüssel (Allen Keys)
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Erdungskabel (in den USA in der Regel nicht nötig)
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Zwei Schlüssel für den Laserschalter
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Acryl-Fokussierhilfe
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Dreikantschlüssel zum Öffnen der Seiten- und Rückabdeckungen (modellabhängig)
Sanitär/Schläuche: So richtest du dein Laser-Kühlsystem ein
Diese Anleitung zur Einrichtung des Laser-Kühlsystems ergänzt die Anweisungen in Abschnitt 3.5 des OMTech-Handbuchs.
Nachdem du die Maschine erhalten, ausgekistet, ausgepackt und die Erstinspektion durchgeführt hast (um sicherzustellen, dass die Laserröhre nicht gerissen oder beschädigt ist), ist der erste Schritt die Vorbereitung des Kühlsystems. Folge der untenstehenden Vorgehensweise, um deine Wasserpumpe oder deinen Chiller anzuschließen:
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Beim Installieren der Wasserschläuche: Kabelbinder funktionieren, um den Schlauch auf dem Anschluss zu fixieren, aber Schlauchschellen sind besser. WARNUNG: Ziehe Kabelbinder oder Schlauchschellen nicht zu fest an. Sie müssen dicht genug sein, um Lecks zu verhindern, aber nicht so fest, dass Anschlüsse oder Schlauch beschädigt werden.
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Schließe den Wasserschlauch vom OUTLET (Ausgang) der Pumpe/des Chillers an den INLET (Eingang) der Lasermaschine an. Mit Kabelbindern oder Schlauchschellen sichern.
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Schließe den Wasserschlauch vom OUTLET (Ausgang) der Lasermaschine an den Pumpenbehälter (hängt frei) oder an den INLET (Eingang) des Chillers an. Mit Kabelbindern oder Schlauchschellen sichern. HINWEIS zur Wichtigkeit der Verbindungen: Jeder Ausgang gehört zu einem Eingang. NICHT Ausgang mit Ausgang und Eingang mit Eingang verbinden.
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Fülle den Pumpenbehälter oder den Chiller mit destilliertem Wasser.
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NUR destilliertes oder deionisiertes Wasser verwenden.
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Leitungswasser SOLLTE NICHT verwendet werden.
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KEINE Chemikalien wie Bleiche oder Frostschutz in das Wasser geben. Das HEBT die Garantie der Laserröhre AUF.
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Stecke die Wasserpumpe oder den Chiller in eine Steckdose. Dadurch läuft die Pumpe an. Wenn du einen Chiller hast, schalte ihn auf ON.
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Stelle visuell sicher, dass Wasser in der Laserröhre fließt.
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Prüfe alle Verbindungsstellen auf Lecks (einschließlich der Verbindungen im Inneren der Maschine und an der Laserröhre).
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Prüfe die Laserröhre auf Luftblasen.
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Wenn Blasen vorhanden sind, versuche, die Pumpe/den Chiller ein paar Mal aus- und wieder einzuschalten.
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Wenn das nicht hilft, stelle den Wasserbehälter oder den Chiller während des Betriebs physisch höher als die Laserröhre.
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Wenn du einen Chiller verwendest, befolge die Herstelleranweisungen zur Temperatureinstellung. Der empfohlene Bereich liegt bei 16–21°C / 60–70°F.
Installationsanleitung: So richtest du ein Abluft-/Absaugsystem für einen Lasergravierer ein
Diese Laser Exhaust System Setup Guide ergänzt die Anweisungen in Abschnitt 3.6 des OMTech-Handbuchs.
Nachdem das Laser-Kühlsystem eingerichtet ist, folgt als nächster Schritt das Abluftsystem. Die beste Methode für Belüftung und Absaugung bei Lasergravurmaschinen ist es, den 6-Zoll-Schlauch durch ein Fenster oder einen anderen dedizierten Auslass nach draußen zu führen. Die Lasermaschine hat einen eingebauten Ventilator (oder mehrere, je nach Modell). Wenn du ausschließlich diese interne Belüftung nutzt, sollte der Abluftschlauch so kurz wie möglich sein.
So installierst du das Abluftsystem (ohne Inline-Ventilator):
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Nachdem der Abluftauslass installiert ist, montiere den Abluftschlauch und die mitgelieferten Schlauchschellen.
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Ein Ende des Abluftschlauchs wird am Abluft-Ausgangsport der Lasermaschine befestigt, das andere Ende am Abluftauslass.
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Ziehe die Schlauchschellen so an, dass die Verbindung dicht ist. NICHT überdrehen. Die Schellen sollen abdichten, aber Abluftschlauch, Port oder Auslass nicht beschädigen.
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Teste das Abluftsystem, indem du die Maschine einschaltest. Der interne Ventilator läuft immer, sobald die Maschine eingeschaltet ist.
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Prüfe, ob Luft am Abluftauslass (außen am Gebäude/der Struktur) austritt.
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Wenn du einen Auslass mit integrierter Klappe (Damper) verwendest, stelle sicher, dass sich die Klappe öffnet und Luft austritt. Wenn sich die Klappe nicht öffnet:
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Prüfe, ob das Abluftsystem korrekt installiert ist und der Schlauch zwischen Ausgangsport und Auslass so kurz wie möglich ist.
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Möglicherweise brauchst du einen Inline-Ventilator, um genügend Luftstrom zu erzeugen, damit die Klappe öffnet.
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Ein sehr häufiges Upgrade ist der Kauf eines Inline-Ventilators, um Dämpfe/Rauch besser abzuleiten. OMTech bietet mehrere Inline-Ventilator-Optionen. Bei der Installation solltest du den Ventilator so nah wie möglich an der Stelle platzieren, an der die Abluft das Gebäude verlässt. So „zieht“ er die Dämpfe wesentlich besser aus der Maschine, als wenn du versuchst, sie durch den Schlauch „zu drücken“.
So installierst du das Abluftsystem mit Inline-Ventilator:
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Nachdem Abluftauslass und Inline-Ventilator installiert sind, montiere den Abluftschlauch und die mitgelieferten Schlauchschellen.
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Ein Ende des Abluftschlauchs wird am Abluft-Ausgangsport der Lasermaschine befestigt, das andere Ende am Inline-Ventilator.
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Ziehe die Schlauchschellen am Abluftport und am INLET (Eingang) des Inline-Ventilators fest. Nicht überdrehen. Die Schellen sollen abdichten, aber Abluftschlauch, Port oder Ventilator nicht beschädigen.
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Teste das Abluftsystem, indem du Maschine und Inline-Ventilator einschaltest.
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Prüfe, ob Luft am Abluftauslass (außen am Gebäude/der Struktur) austritt.
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Wenn du einen Auslass mit integrierter Klappe verwendest, stelle sicher, dass sich die Klappe öffnet und Luft austritt. Wenn sich die Klappe nicht öffnet:
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Prüfe, ob das Abluftsystem korrekt installiert ist und der Inline-Ventilator richtig herum montiert ist (der OUTLET des Inline-Ventilators muss zum Abluftauslass führen).
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Hier ist eine Video-Anleitung zum Einrichten des OMTech CO2-Lasergravierers
Integrierte Lasersicherheitsfunktionen
Die Lasermaschine verfügt über Sicherheitsfunktionen, die das Risiko beim Betrieb minimieren. Dazu gehören Tür-/Deckelsensoren, die sicherstellen, dass der Deckel geschlossen ist, bevor die Laserröhre zündet, sowie speziell getöntes Glas, das verhindert, dass der Laserstrahl durch die Sichtfenster aus der Maschine austritt.
Zu deiner Sicherheit solltest du die Lasermaschine während des Betriebs NIEMALS unbeaufsichtigt lassen. Lasergravur bedeutet, Materialien mit großer Hitze zu verbrennen oder zu verdampfen – das birgt Brandgefahr.
WARNUNG: Das Deaktivieren, Umgehen oder der Betrieb der Lasermaschine, wenn eine Sicherheitsfunktion nicht funktioniert, kann zu schweren Verletzungen und/oder Sachschäden führen.
Laserschutz für die Augen
Eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme ist der Augenschutz. Du kannst nicht einfach irgendeine Schutzbrille verwenden; stattdessen solltest du spezielle Laserschutzbrillen kaufen und tragen, die ausdrücklich für die CO2-Laserwellenlänge (10.600 nm) ausgelegt sind.
Bevor du deine CO2-Lasergravurmaschine in Betrieb nimmst, musst du außerdem alle Abschnitte in Kapitel 2 – Safety Information des OMTech-Handbuchs lesen.
Elektrische Erdung für deine Lasergravier-/Schneidemaschine
Erdung über eine 3-polige Steckdose
Deine Lasermaschine benötigt aus Sicherheitsgründen eine elektrische Erdung. Die Erdung erfolgt meist über das Standard-Netzkabel (vorausgesetzt, die Steckdose ist 3-polig mit Schutzleiter, und die Haus-/Gebäudeverkabelung ist korrekt geerdet). Wenn du in den USA lebst und/oder eine 3-polige Steckdose hast, bei der der dritte Pol der Schutzleiter ist, musst du keine zusätzliche Erdung an der Maschine anbringen.
Erdung über ein separates Erdungskabel
Wenn du außerhalb der USA lebst oder ein älteres Gebäude ohne ordnungsgemäße Erdung hast, musst du sicherstellen, dass die Maschine mit einer Gebäude-Erdung verbunden werden kann. In Fällen, in denen die Erdung unbekannt ist oder nicht über die Stromquelle verfügbar ist, wird ein separates Kabel mitgeliefert, um die Maschine zu erden. Ein Ende wird am Erdungsanschluss der Maschine befestigt, das andere Ende muss sicher mit einem geerdeten Objekt verbunden werden (z. B. einer metallischen Erdung im Gebäude oder Erdungsstäben gemäß lokalen Vorschriften).
Vollständige Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Installation eines Erdungskabels findest du in Abschnitt 3.4 – Electrical Grounding im OMTech-Handbuch.
Systemtests des Lasergravierers
Die folgende Testanleitung ergänzt die Anweisungen in Abschnitt 3.9 – Initial Testing des OMTech-Handbuchs.
Jetzt, da das Kühlsystem läuft, das Abluftsystem korrekt arbeitet und wir die Sicherheitsmaßnahmen kennen, beginnen wir mit dem Test der Lasermaschine. Verwende die folgenden Verfahren, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert:
Homing-Test des Laserkopfs
Deine CO2-Lasergravurmaschine nutzt ein Portal-/Gantry-Schienensystem, das den Laserkopf auf dem Arbeitsbett entlang der X- und Y-Achsen bewegt. „Homing“ bezeichnet den Ursprungspunkt des Laserkopfs – den Punkt, zu dem der Laserkopf zurückkehrt, wenn du die Maschine einschaltest.
Jedes Mal, wenn du die Maschine einschaltest, sollte der Laserkopf entweder hinten links oder hinten rechts im Arbeitsbereich homen. Notiere dir, wo die Maschine homt – diese Information brauchen wir später für die Software-Einrichtung.
Jog-Bewegungstest
Wie bereits erwähnt, ist das Portal-/Gantry-System für die Bewegung des Laserkopfs verantwortlich. Es ist wichtig, dass Schienen, Motoren und Riemen eine gleichmäßige, ruckfreie Bewegung ermöglichen. Dieser Test stellt sicher, dass das System korrekt arbeitet.
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Bewege den Laserkopf mit den Pfeiltasten am Controller (Jog) über das Arbeitsbett.
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Fahre jede Ecke an und stelle sicher, dass du weder Schleifgeräusche noch Ruckeln/Stottern oder unerwünschte Pausen hörst oder siehst.
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Der Laserkopf sollte frei und gleichmäßig laufen.
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Beachte: Der Laserkopf erreicht NICHT jeden Zentimeter des Wabentisches. Das ist normal.
Autofokus-Test (falls vorhanden)
Autofokus ist eine Maschinenfunktion mit einem kleinen Stößel-Sensor (Plunger) neben der Düse des Laserkopfs. Dieser Stößel erkennt die Werkstückhöhe und stellt sicher, dass die Düse den korrekten Fokusabstand zum Material hat. Wenn deine Maschine Autofokus hat, siehst du einen roten Stößel an der Laserkopf-Einheit.
Zum Testen des Autofokus musst du:
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Zuerst ein Stück Material unter den Laserkopf legen (genauer: unter den roten Autofokus-Stößel am Laserkopf). Du kannst jedes harte Material verwenden; Holz ist empfehlenswert.
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Bevor du fortfährst, stelle sicher, dass der rote Autofokus-Stößel das Material berühren wird, wenn sich das Bett bewegt.
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Drücke die Taste „FN“ am Controller. Scrolle mit den Pfeiltasten hoch/runter zur Funktion „Auto Focus“. Drücke „Enter“ am Controller.
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Das Bett hebt sich, bis der rote Stößel auslöst, und fährt anschließend auf die passende Höhe herunter.
Laserröhren-Pulstest (Pulse)
Bevor du diesen Test startest, lies unbedingt alle Abschnitte in Kapitel 4 – Operation in deinem OMTech-Benutzerhandbuch.
Der Pulstest aktiviert den Laserstrahl für sehr kurze Zeit, um zu prüfen, ob er funktioniert. Dieser Test ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Laserröhre betriebsbereit ist, bevor du die Maschine verwendest.
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Lege zum Testen der Laserröhre ein Holz-Reststück unter den Laserkopf.
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Stelle sicher, dass Wasserpumpe oder Chiller eingeschaltet sind und das Wasser die passende Temperatur hat.
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Stelle sicher, dass Tür/Deckel geschlossen ist.
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Wenn deine Maschine mit Schlüssel und/oder Laserschalter ausgestattet ist, stelle sicher, dass beides eingeschaltet ist.
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Drücke die Taste „Pulse“ am Controller.
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Der Controller sollte piepen, und der Laser sollte zünden (du solltest eine kleine Markierung im Holz sehen).
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Beim Pulsen sollte kein „Arcing“ (Überschlag) auftreten. Ein Überschlag ist meist am Geräusch erkennbar und daran, dass der Laser nicht zündet.
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Wenn der Laser nicht gezündet hat, musst du möglicherweise die Mindestleistung im Controller erhöhen, da unterschiedliche Laserröhren unterschiedliche Mindestwerte zum Zünden benötigen.
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Wenn der Ruida-Controller einen Fehler anzeigt, sieh dir den entsprechenden Artikel mit Lösungen an.
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OMTech-Schlüsselanhänger-Laser-Testdatei
Der Controller enthält eine Schlüsselanhänger-Datei, die das Werk vor dem Versand zum Testen des Lasers verwendet hat. Diese Testdatei ist eine gute Möglichkeit, die Funktion zu prüfen, bevor du deine eigenen Dateien verwendest.
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Drücke am Controller die Taste „File“.
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Auf dem Bildschirm sollte nur eine Datei angezeigt werden, mit der Bezeichnung „Test.“ Drücke „Enter“, um die Werk-Testdatei in den Controller zu laden.
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Lege ein Reststück ¼" Holz oder Acryl ein. Wenn du das nicht hast, reicht auch anderes Restholz.
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Positioniere den Laserkopf über dem Material und fokussiere den Laser, indem du das Bett auf die korrekte Höhe fährst (Autofokus, falls vorhanden, oder manuelles Fokussieren).
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Drücke „Frame“ am Controller. Falls nötig, schiebe das Material direkt unter den gerahmten Bereich. Möglicherweise musst du „Frame“ mehrfach drücken, bis der gerahmte Bereich vollständig auf dem Material liegt.
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Bei laufender Pumpe/dem Chiller, eingeschaltetem Abluftsystem und geschlossenem Deckel drücke „Start“ am Controller. Die Maschine führt die Werk-Testdatei aus.

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Prüfe die Ergebnisse der Laser-Testdatei.
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Die Datei enthält vordefinierte Gravur-Einstellungen und rastert mit 300 mm/s; dabei variieren die in der Datei angegebenen Leistungswerte (%).
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Der Laser schneidet außerdem die Kontur um das Bild und setzt ein Loch in die obere linke Ecke für einen Schlüsselanhänger. Die voreingestellten Schneidwerte sind 10 mm/s und 90% Leistung; wir empfehlen jedoch, bei anderen Projekten 70% Leistung nicht zu überschreiten.
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HOLZ-ANALYSE: Auf Holz sollte das Ergebnis ähnlich wie im unten gezeigten Bild aussehen. Die gravierten Kanten sollten scharf und sauber wirken; braune Schmauch-/Brandspuren an den Kanten von Zeichen können auftreten – das ist normal und lässt sich nach dem Lasern leicht wegschleifen.

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ACRYL-ANALYSE: Auf Acryl sollte das Ergebnis ähnlich wie im unten gezeigten Bild aussehen. Die gravierten Kanten sollten scharf und sauber wirken. Die Gravur-Felder sollten mit steigender Prozentleistung tiefer werden.

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Netzwerk/Software
Der Computer übersetzt dein Design (zum Gravieren/Schneiden) in Anweisungen, die der Controller der Lasermaschine versteht. Wenn du kein USB- oder Netzwerkkabel verwenden kannst, kannst du die Dateien auch auf einen USB-Stick speichern und diesen in die Lasermaschine stecken.
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Verbinde entweder das mitgelieferte USB-Kabel oder das Netzwerkkabel von deinem Computer mit der Lasermaschine.
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Öffne LightBurn.
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Wenn du nicht automatisch dazu aufgefordert wirst, klicke unten rechts auf „Devices“.

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Klicke auf „Find My Laser“.

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Klicke auf „Next“.

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Wähle das Gerät mit „Serial/USB“-Verbindung aus und klicke dann auf „Add Device“.

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Wenn du den Namen ändern möchtest, kannst du das hier tun. Stelle außerdem sicher, dass die X- und Y-Abmessungen des Arbeitsbereichs korrekt sind, und klicke dann auf „Next“.

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Wähle den Ursprung (Homing-Position), den wir zuvor notiert haben.

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Klicke auf „Finish“.

Die Installation deines Lasergravierers ist abgeschlossen und er ist bereit für die Nutzung mit LightBurn.
Fazit
In diesem Artikel haben wir behandelt, wie du das Laser-Kühlsystem, das Abluftsystem, die richtigen Sicherheitsmaßnahmen sowie die initiale Einrichtung und Tests der Lasermaschine durchführst. Als Nächstes solltest du die Betriebsanweisungen in Kapitel 4 des OMTech-Handbuchs lesen. Danach kannst du lernen, wie du einen Laser-Ramp-Test durchführst, um die korrekte Brennweite der Linse zu bestimmen, sowie weitere Systemtests und Feinjustierungen am Laser vorzunehmen.