Contents
  • from_uk_3-Personalized_Gifts.jpg
  • Lasergravierer für zu Hause: Hobby- oder Kleinunternehmer-Modell?
  • Auswahl eines Lasergravierers für Zuhause entsprechend Ihrem Budget
  • Lasergravierer für zu Hause: Material-Kompatibilitätsmatrix
  • Welcher Laser eignet sich für Ihre Heimwerkstatt?
  • Lasergravierer für Holz zu Hause vs. Lasergravierer für Metall
  • Lasergravierer für zu Hause: Warum Platz und Abluft wichtig sind
  • Lasergravierer für zu Hause: Mit oder ohne Möglichkeit zur Außenabluft?
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  • Lasergravierer für zu Hause: Hobby- oder Kleinunternehmer-Modell?
  • Auswahl eines Lasergravierers für Zuhause entsprechend Ihrem Budget
  • Lasergravierer für zu Hause: Material-Kompatibilitätsmatrix
  • Welcher Laser eignet sich für Ihre Heimwerkstatt?
  • Lasergravierer für Holz zu Hause vs. Lasergravierer für Metall
  • Lasergravierer für zu Hause: Warum Platz und Abluft wichtig sind
  • Lasergravierer für zu Hause: Mit oder ohne Möglichkeit zur Außenabluft?

Die besten Lasergravierer für zu Hause

OMTech Laser Updated On

Wer einen Lasergravierer für zu Hause sucht, hat heute eine große Auswahl – von kompakten Diodenlasern für einfache Bastelprojekte bis hin zu leistungsstarken CO₂- und Faserlasern für ambitionierte Heimwerkstätten und kleine Unternehmen.

Für den Heimgebrauch sind vor allem geschlossene Lasersysteme interessant, da sie den Laserstrahl abschirmen und gleichzeitig die Absaugung von Rauch und Partikeln erleichtern. Bei der Auswahl sollten Sie jedoch nicht nur auf die Laserleistung achten. 
In Deutschland spielen auch der verfügbare Platz, die Abluftführung, die elektrische Installation, die CE-Konformität des Geräts und die Materialien, die Sie bearbeiten möchten, eine wichtige Rolle.

Im Allgemeinen eignen sich kompakte, geschlossene Dioden- oder Desktop-Laser besonders gut für kleinere Hobbyprojekte. CO₂-Laser bieten dagegen deutlich mehr Möglichkeiten bei Materialien wie Holz, Acryl, Leder und Glas. Faserlaser sind wiederum die erste Wahl, wenn die direkte Bearbeitung von blanken Metallen im Mittelpunkt steht.

Wenn Sie die Auswahl auf die für Sie passende Maschine eingrenzen möchten, sollten Sie zunächst drei Fragen beantworten:

  1. Wie hoch ist Ihr Budget?
  2. Welche Materialien möchten Sie hauptsächlich gravieren oder schneiden?
  3. Wie viel Platz haben Sie und wie können Sie Rauch und Abluft sicher abführen?

Die Antworten auf diese drei Fragen helfen Ihnen dabei, die richtige Lasertechnologie und anschließend das passende Modell auszuwählen.

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Lasergravierer für zu Hause: Hobby- oder Kleinunternehmer-Modell?

Ob Sie einen Laser für gelegentliche Bastelprojekte oder für ein kleines Unternehmen benötigen, hängt zunächst von Ihrem Budget ab. Gleichzeitig beeinflusst das Budget aber auch die mögliche Materialauswahl, die Schneidleistung, die Arbeitsfläche und die Anforderungen an Kühlung und Abluft.
Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Leistungsklassen genauer zu betrachten.

1. Die Einsteigerklasse für Hobbyanwender. Budget: ca. 500–1.200 €

Wenn Sie gerade erst mit der Lasergravur beginnen und zunächst Erfahrungen sammeln möchten, ist ein kompakter Desktop-Laser ein sinnvoller Einstieg.
Für deutsche Heimwerker kann beispielsweise der OMTech K40+ 45W Desktop-CO₂-Laser interessant sein. Er verfügt über eine kompakte Arbeitsfläche von 8 × 12 Zoll und einen abnehmbaren Wabentisch. Damit eignet er sich besonders für kleinere Projekte aus Holz, Acryl und Leder.
Der K40+ ist interessant, wenn Sie:

  • erste Erfahrungen mit einem CO₂-Laser sammeln möchten,
  • nur begrenzten Platz in Ihrer Werkstatt haben,
  • kleinere Holz-, Leder- oder Acrylprojekte herstellen möchten,
  • individuelle Geschenke, Schilder oder Dekorationsartikel fertigen möchten,
  • zunächst mit einem vergleichsweise niedrigen Budget starten möchten.

Je nach Ausstattung sind unter anderem Varianten mit LightBurn, Absaugung, Rotary-Aufsatz oder Wasserkühlung erhältlich. 
Empfehlung für Deutschland: Der K40+ ist besonders interessant für Hobbyanwender, die beispielsweise in einer kleinen Werkstatt, Garage oder einem gut belüfteten Hobbyraum arbeiten und nicht sofort eine größere Schrankmaschine benötigen.

2. Die Mittelklasse für ambitionierte Hobbyanwender und Nebengewerbe. Budget: ca. 1.500–3.000 €

Diese Kategorie eignet sich für Anwender, die mehr als gelegentliche Bastelarbeiten planen. Dazu gehören beispielsweise Etsy-Verkäufer, kleine Online-Shops, Kreative mit eigenem Nebengewerbe oder Heimwerker, die regelmäßig personalisierte Produkte herstellen möchten.
Eine passende OMTech-Option ist der OMTech Polar Lite 55W Desktop-CO₂-Laser.

Der Polar Lite kombiniert eine kompakte Bauweise mit einer 55-W-CO₂-Laserquelle und einem Arbeitsbereich von 500 × 300 mm. Er kann unter anderem Holz, Acryl, Leder, Stoff und beschichtete Materialien bearbeiten und verfügt über Autofokus sowie einen integrierten Abluftventilator. Der Polar Lite eignet sich besonders für:

  • personalisierte Holzschilder,
  • Lederpatches und Lederprodukte,
  • Acrylschilder,
  • Geschenkartikel,
  • Dekoration,
  • Gravuren auf Glas,
  • personalisierte Trinkgefäße mit einem passenden Rotary-Aufsatz,
  • kleinere Serien für einen Etsy-Shop oder Online-Shop.

Für viele deutsche Kleinunternehmer ist diese Klasse besonders interessant, weil sie bereits deutlich mehr Produktionsmöglichkeiten bietet, ohne direkt den Platzbedarf einer großen Schrankmaschine zu benötigen.

3. Die Klasse für Kleinunternehmen und höhere Produktionsmengen. Budget: ab ca. 3.000 €

Wenn Sie größere Werkstücke bearbeiten, regelmäßig Aufträge produzieren oder dickere Materialien schneiden möchten, lohnt sich der Schritt zu einer größeren CO₂-Schrankmaschine.
Hier bietet OMTech mehrere Optionen der Maker-Serie sowie der Pronto-Serie.

Die Maker-Serie umfasst Modelle mit unterschiedlichen Laserleistungen und Arbeitsflächen und richtet sich an Anwender, die mehr Arbeitsraum und höhere Produktionskapazitäten benötigen.
Für noch höhere Produktionsanforderungen bietet sich beispielsweise der OMTech Pronto 40 90 W an. Er verfügt über eine Arbeitsfläche von 24 × 35 Zoll, Autofokus und eine maximale Gravurgeschwindigkeit von bis zu 1.000 mm/s. 
Ein solcher Laser kann für deutsche Kleinunternehmen interessant sein, die beispielsweise:

  • größere Acrylschilder herstellen,
  • Holzplatten und Dekorationen in Serie schneiden,
  • personalisierte Produkte in größeren Stückzahlen fertigen,
  • Beschilderungen produzieren,
  • regelmäßig Aufträge für andere Unternehmen bearbeiten,
  • eine Maschine für den täglichen Einsatz benötigen.

Wenn die Arbeitsfläche eines Desktop-Lasers irgendwann zu klein wird, kann eine größere Schrankmaschine den nächsten sinnvollen Schritt darstellen.

Auswahl eines Lasergravierers für Zuhause entsprechend Ihrem Budget

Klasse Richtbudget Ideal für Passende OMTech-Modelle Wichtigste Möglichkeiten Mögliche Einschränkungen
Einsteiger / Hobby ca. 500–1.200 € Einsteiger, gelegentliche Projekte, kleine Geschenke OMTech K40+ 45W Holz, Leder, Acryl, kleinere Schneid- und Gravurprojekte Kleinere Arbeitsfläche, begrenztere Produktionskapazität
Mittelklasse / Hobby & Nebengewerbe ca. 1.500–3.000 € Ambitionierte Hobbyanwender, Etsy-Shops, kleine Aufträge OMTech Polar Lite 55W Holz, Leder, Acryl, Glas, personalisierte Produkte Höherer Platz- und Abluftbedarf als bei kleinen Diodenlasern
Kleinunternehmen / Produktion ab ca. 3.000 € Größere Projekte, Serienproduktion, etablierte Kleinunternehmen OMTech Maker 60–100W, Pronto-Serie Größere Werkstücke, tiefere Holzschnitte, Acryl, Glas, höhere Produktionsmengen Größere Stellfläche, höhere Investition, umfangreichere Kühl- und Abluftanforderungen

Die Wahl des richtigen Lasergravierers: Warum das Material entscheidend ist

Bei der Auswahl eines Lasergravierers ist das Material, das Sie hauptsächlich bearbeiten möchten, mindestens genauso wichtig wie Ihr Budget.
Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Wellenlänge der verschiedenen Lasertypen. Materialien absorbieren bestimmte Wellenlängen unterschiedlich stark. Dadurch eignet sich nicht jeder Laser für jedes Material.

Diodenlaser – etwa 450 nm

Diodenlaser arbeiten typischerweise mit blauem sichtbarem Licht. Sie eignen sich besonders für: dunkles Holz, Leder, bestimmte Kunststoffe, beschichtete Materialien, leichte Gravurarbeiten. Sie sind kompakt und können eine gute Wahl für einfache Hobbyprojekte sein.

CO₂-Laser – etwa 10.600 nm

CO₂-Laser sind besonders vielseitig bei nichtmetallischen Materialien. Sie eignen sich unter anderem für: Holz, Acryl, Leder, Glas, Papier,bestimmte Kunststoffe, Stein und ähnliche Materialien. Gerade bei Acryl und Glas bietet ein CO₂-Laser Vorteile gegenüber vielen Diodenlasern.

Faser- und IR-Laser – etwa 1.064 nm

Faserlaser arbeiten im nahen Infrarotbereich und sind besonders gut für Metallmarkierungen geeignet. Sie eignen sich beispielsweise für: Edelstahl, Aluminium, Messing, Stahl, Schmuck, Werkzeuge, beschichtete Metalle, bestimmte harte Kunststoffe.

Für Anwender, die regelmäßig blanke Metalle gravieren möchten, ist ein Faserlaser meist die wesentlich passendere Wahl als ein CO₂-Laser.

 

Lasergravierer für zu Hause: Material-Kompatibilitätsmatrix

Material Diodenlaser CO₂-Laser Faser-/IR-Laser
Holz & Leder Sehr gut zum Gravieren, Schneiden eher langsamer Sehr gut zum schnellen Schneiden und Gravieren Nicht geeignet
Klares & farbiges Acryl Klares/weißes Acryl problematisch; dunkle Farben eingeschränkt Sehr gut geeignet, einschließlich klarem Acryl Nicht geeignet
Eloxiertes Aluminium Sehr gut zum Entfernen der Farbschicht Gut zum Markieren beschichteter Oberflächen Sehr gut, einschließlich tieferer Metallgravuren
Blankes Metall Nicht direkt geeignet Nicht direkt geeignet Sehr gut geeignet
Glas & Keramik Oberfläche muss häufig vorbereitet werden Direkt gravierbar, mit typischer Frostoptik Nur für bestimmte Materialien geeignet

 

Welcher Laser eignet sich für Ihre Heimwerkstatt?

Wählen Sie einen Diodenlaser, wenn …

… Sie hauptsächlich Holz, Leder, dünnes Sperrholz oder bestimmte dunkle Kunststoffe gravieren möchten und Ihr Budget begrenzt ist.
Diodenlaser sind kompakt und können für gelegentliche Hobbyarbeiten eine gute Einstiegsmöglichkeit darstellen.

Wählen Sie einen CO₂-Laser, wenn …

… Sie Acrylschilder, mehrschichtige Holzdekorationen, Lederprodukte oder Glaswaren herstellen möchten.
Für deutsche Hobbyanwender, die beispielsweise personalisierte Hochzeitsdekoration, Türschilder, Namensschilder, Geschenkartikel oder Acrylprodukte herstellen möchten, ist ein CO₂-Laser häufig die vielseitigere Wahl.
Der OMTech Polar Lite 55W ist hier eine interessante Desktop-Option, während die Maker- und Pronto-Serien mehr Arbeitsfläche und Produktionskapazität bieten.

Wählen Sie einen Faserlaser, wenn …

… Sie möchten hauptsächlich blanke Metalle gravieren.
Das kann beispielsweise für personalisierte Metallgeschenke, Schmuck, Werkzeuge, Edelstahlprodukte oder industrielle Kennzeichnungen interessant sein.

OMTech bietet dafür sowohl Galvo-Faserlaser als auch MOPA-Faserlaser an. MOPA-Systeme sind besonders interessant, wenn Sie flexiblere Markierungen oder farbige Markierungen auf bestimmten Metallen erzeugen möchten. Die OMTech-Faserlaser reichen von kompakten Systemen bis zu leistungsstärkeren Modellen für anspruchsvollere Anwendungen. 

Wählen Sie ein Dual-Lasersystem, wenn …

… Sie möchten möglichst viele unterschiedliche Materialien mit einer Maschine bearbeiten.
Eine besonders interessante Option ist der OMTech Solis Duo. Das System kombiniert einen Faserlaser mit einem Diodenlaser. Je nach Variante stehen beispielsweise 50 W Faserlaserleistung und 40 W Diodenlaserleistung zur Verfügung.
Damit können Sie beispielsweise zunächst einen Edelstahlartikel markieren und anschließend ein Holz- oder Lederprodukt gravieren, ohne zwei separate Maschinen anschaffen zu müssen. 

Lasergravierer für Holz zu Hause vs. Lasergravierer für Metall

Merkmal Laser für Holz & Nichtmetalle Laser für Metall
Technologie Diode oder CO₂ Faser / IR, einschließlich MOPA
Ideal für Holz, Leder, Acryl, Kork, Papier Stahl, Messing, Aluminium, Silber, Gold und bestimmte Kunststoffe
Metallgravur Vor allem beschichtete oder eloxierte Metalle Sehr gut für blanke Metalle
Metallmarkierung Beschichtete/eloxierte Oberflächen Tiefe und dauerhafte Markierungen
Bedienung Besonders Diodenlaser einsteigerfreundlich Spezialisierter
Typische Heimnutzung Bastelarbeiten, Schilder, Geschenke, Lederprodukte, Acryl Schmuck, Werkzeuge, Metallprodukte, professionelle Kennzeichnung
Hauptbeschränkung Keine direkte Gravur von blankem Metall Nicht für dicke Holzschnitte optimiert
Passende OMTech-Modelle K40+, Polar Lite, Maker, Pronto Galvo, MOPA
Beste Wahl, wenn … Holz, Acryl, Leder und ähnliche Materialien im Mittelpunkt stehen Blankmetallgravur die wichtigste Anwendung ist

Lasergravierer für zu Hause: Warum Platz und Abluft wichtig sind

Beim Betrieb eines Lasers in einer deutschen Wohnung, Garage, Werkstatt oder im Keller sollten Platz und Abluft von Anfang an eingeplant werden.
Ein Lasergravierer ist nicht einfach ein Gerät, das Sie auf einen Tisch stellen und sofort verwenden können. Je nach Lasertyp benötigen Sie zusätzlich eine geeignete Absaugung, Abluftführung, Kühlung und ausreichend Platz für Wartung und Zugang.
Gerade beim Schneiden können Rauch, Partikel und gasförmige Stoffe entstehen. Deshalb sollte die Abluftführung nicht als optionales Zubehör betrachtet werden.

Rauch und gasförmige Emissionen

Beim Laserschneiden wird Material verdampft oder thermisch zersetzt. Dabei können feine Partikel, Rauch und flüchtige organische Verbindungen entstehen.
Zum Beispiel:

  • Beim Schneiden von Holz entstehen Rauch und Holzbestandteile.
  • Beim Bearbeiten von Acryl entstehen charakteristische Dämpfe und Gerüche.
  • PVC und andere ungeeignete Kunststoffe sollten nicht mit einem Laser bearbeitet werden, da dabei gefährliche und korrosive Zersetzungsprodukte entstehen können.

Wichtig: Informieren Sie sich immer über die Eignung eines Materials, bevor Sie es lasern. Materialien mit unbekannter Zusammensetzung sollten nicht einfach ausprobiert werden.

Lasergravierer für zu Hause: Mit oder ohne Möglichkeit zur Außenabluft?

Die Frage, ob Sie eine Möglichkeit zur Außenabluft haben, sollte bereits vor dem Kauf beantwortet werden.

Wenn Sie eine gute Möglichkeit zur Außenabluft haben

Wenn Ihre Werkstatt über ein geeignetes Fenster, eine Garage oder eine andere fachgerecht nutzbare Abluftmöglichkeit verfügt, haben Sie wesentlich mehr Auswahl. Das kann beispielsweise der Fall sein bei:

  • einer Garage mit Fenster,
  • einer privaten Werkstatt,
  • einem Gartenhaus,
  • einer separaten Hobbywerkstatt,
  • einem Kellerraum mit geeigneter Abluftmöglichkeit.

Auch dann benötigen Sie jedoch ein durchdachtes Abluftsystem. Idealerweise wird der Abluftventilator so positioniert, dass er die Luft aktiv aus dem Lasergehäuse und durch den Abluftkanal nach außen zieht. Dadurch kann ein Unterdruck im Abluftsystem entstehen, sodass bei kleinen Undichtigkeiten weniger Rauch in den Raum gedrückt wird.

Wenn Sie keine Möglichkeit zur Außenabluft haben

Das ist bei Wohnungen, fensterlosen Kellerräumen oder kleinen Hobbyzimmern eine deutlich größere Herausforderung. In diesem Fall sollten Sie besonders sorgfältig prüfen, welche Maschine und welche Materialien für Ihre Umgebung geeignet sind.

Ein vollständig geschlossenes System mit geeigneter Filterung kann die Situation verbessern, ersetzt aber nicht automatisch eine fachgerecht geplante Abluftlösung.

Gerade beim Schneiden von:

  • Acryl,
  • MDF,
  • Sperrholz,
  • Kunststoffen,
  • beschichteten Materialien

kann eine reine Raumluftfilterung schnell an ihre Grenzen kommen.

MDF beispielsweise kann aufgrund seiner Bindemittel und der entstehenden Emissionen besonders anspruchsvoll für Filtersysteme sein.

Für eine typische Wohnung ohne Außenabluft ist daher nicht automatisch ein leistungsstarker CO₂-Laser die beste Wahl. Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt die Herstellerangaben, die zulässigen Materialien und die Möglichkeiten Ihrer konkreten Raum- und Gebäudesituation.

Schnelle Entscheidungshilfe für Ihre Heimwerkstatt

Arbeitszimmer oder Hobbyraum

Wenn Sie in einem Wohnbereich arbeiten möchten, sind kompakte, geschlossene Systeme mit geeigneter Absaugung besonders interessant.

Für kleine Gravurprojekte kann ein kompakter OMTech-Laser sinnvoll sein. Beschränken Sie die Materialauswahl jedoch auf Materialien, die für Ihre konkrete Maschine und Ihre Abluftsituation geeignet sind.

Garage oder Keller mit Fenster

Eine Garage oder ein Kellerraum mit geeigneter Außenabluft eröffnet wesentlich mehr Möglichkeiten. Hier kann beispielsweise der OMTech K40+ für kleinere Projekte interessant sein. Wenn Sie mehr Arbeitsfläche und Produktionskapazität benötigen, können Sie auf den Polar Lite, die Maker-Serie oder eine passende Pronto-Maschine wechseln. 

Separate Werkstatt oder Gartenhaus

Wenn Sie über eine separate Werkstatt verfügen, können größere CO₂-Schranklaser besonders interessant werden.

Für höhere Produktionsmengen bieten sich beispielsweise Maschinen der OMTech Maker- oder Pronto-Serie an. Die Pronto-Serie reicht von kompakten Modellen bis zu leistungsstarken Maschinen für größere Produktionsaufgaben.

Die wichtigsten Tipps für einen Lasergravierer zu Hause

1. Sicherheit steht an erster Stelle

Vermeiden Sie offene Lasersysteme in Bereichen, in denen sich Kinder oder Haustiere aufhalten können.

Ein vollständig geschlossenes System kann die Risiken des direkten Zugangs zum Laserstrahl reduzieren. Dennoch sollten Sie die Sicherheitsvorgaben des Herstellers befolgen und niemals die Sicherheitseinrichtungen einer Maschine umgehen.

2. Achten Sie auf die Software

Viele erfahrene Laseranwender verwenden LightBurn, da die Software umfangreiche Möglichkeiten für Layout, Gravur und Maschinensteuerung bietet.

Mehrere OMTech-Maschinen sind mit LightBurn kompatibel beziehungsweise werden in bestimmten Paketen mit LightBurn angeboten. Dazu gehören unter anderem Modelle der K40+-, Polar-, Maker- und Pronto-Reihen. 

Für Einsteiger kann die Lernkurve zunächst etwas steiler sein als bei stark vereinfachten Hersteller-Apps. Wer jedoch regelmäßig eigene Designs erstellt, kann von den umfangreichen Steuerungs- und Layoutfunktionen profitieren.

3. Kennen Sie die Materialgrenzen Ihrer Maschine

Diodenlaser eignen sich hervorragend für viele Holz- und Lederarbeiten, haben aber klare Grenzen bei transparentem Acryl und blanken Metallen.

Wenn Sie regelmäßig blankes Metall gravieren möchten, sollten Sie einen Faserlaser wie einen OMTech Galvo oder MOPA in Betracht ziehen.

Wenn Sie sowohl Metall als auch Holz, Leder und andere nichtmetallische Materialien bearbeiten möchten, kann ein OMTech Solis Duo eine interessante Hybridlösung sein. 

4. Denken Sie über Ihre zukünftigen Projekte nach

Ein häufiger Fehler beim Kauf eines Lasers besteht darin, nur die Projekte zu berücksichtigen, die man heute herstellen möchte.

Vielleicht möchten Sie zunächst nur Holzschilder gravieren. Später möchten Sie jedoch vielleicht:

  • Acrylschilder schneiden,
  • Trinkgläser personalisieren,
  • Lederpatches herstellen,
  • Schmuck gravieren,
  • Metallprodukte personalisieren,
  • Produkte für einen Online-Shop herstellen.

Wenn Sie bereits wissen, dass sich Ihre Projekte weiterentwickeln werden, kann eine vielseitigere Maschine langfristig die bessere Investition sein.

 

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Fazit

Der beste Lasergravierer für zu Hause ist nicht für jeden Anwender derselbe. Die richtige Maschine hängt davon ab, wie viel Sie ausgeben möchten, welche Materialien Sie bearbeiten wollen und welche räumlichen Möglichkeiten Sie für Abluft, Kühlung und Maschinenaufstellung haben.

Ein Einsteiger, der gelegentlich Lederpatches und kleine Holzprojekte in seiner Heimwerkstatt herstellen möchte, hat ganz andere Anforderungen als ein Etsy-Verkäufer, der regelmäßig Acrylschilder produziert. Ebenso benötigt ein Anwender, der Edelstahl, Schmuck oder andere Metallprodukte gravieren möchte, eine völlig andere Lasertechnologie.

Beginnen Sie deshalb mit den drei wichtigsten Fragen:

  1. Wie hoch ist mein Budget?
  2. Welche Materialien möchte ich hauptsächlich bearbeiten?
  3. Wie kann ich die Maschine in meinem Raum sicher betreiben und die entstehende Abluft handhaben?

Wenn Sie diese drei Punkte geklärt haben, wird die Auswahl deutlich einfacher.

Für kleinere und preisbewusste Projekte kann ein OMTech K40+ ein interessanter Einstieg in die CO₂-Lasergravur sein. Für ambitionierte Hobbyanwender und kleine Unternehmen bietet sich ein kompakter OMTech Polar Lite 55W an. Wer größere Werkstücke oder höhere Produktionsmengen bearbeiten möchte, findet in der OMTech Maker- und Pronto-Serie leistungsfähigere Optionen.

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